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  • Silbergelatineabzug
  • nach 1945

In den Mittagsstunden des 22. März 1945 ereignete sich der schwere Bombenangriff auf Hildesheim, der zu einer nahezu vollständigen Zerstörung des Domkomplexes führte. Trotz weitreichender Luftschutzmaßnahmen wurde der alte Dom in seiner materiellen Substanz fast vollständig ausgelöscht. Alle Maßnahmen zum Schutz eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt waren erfolglos. Diesem tiefen Einschnitt in der Geschichte des Ortes widmet sich der nächste Pfad. Es existieren zahlreiche Aufnahmen der Domruine, die ihren Zustand vor dem Wiederaufbau dokumentieren. 

Einige der Foto-Objekte haben dagegen einen künstlerischen Anspruch und konzentrieren sich eher auf die Wiedergabe der besonderen Atmosphäre, die den zerstörten Raum prägte. Eine kleine Auswahl solcher Eindrücke wird Ihnen im Folgenden präsentiert.

Richarda Kurzbach Zeitzeugin
Richarda Kurzbach, die die Ereignisse im März 1945 selbst erlebte, berichtet von jener Zeit und den verheerenden Folgen, die auf den Fotos sichtbar sind.

Blick nach Osten in das Langhaus. Die Gesamtaufnahme des Langhauses vermittelt einen guten Eindruck von den verheerenden Zerstörungen nach den Bombardements am 22. März 1945. Die südliche Mittelschiffwand des Langhauses sowie die östlichen und südlichen Vierungsbögen erheben sich über die Trümmer des Mittelschiffes; die Chorapsis ist dagegen fast vollständig zerstört.

Maße
17,4 cm × 23 cm
Fotograf
Hermann Wehmeyer
Copyright
Dommuseum Hildesheim
Datierung
nach 1945
Hier geht es zum Hildesheimer Dom vor 1945